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clemens dd2277c803 Selbstbedienungs-Tarifverwaltung: Admin kann Abo im Backend waehlen und bestellen
- mandant-einstellungen.php: vollstaendige Tarif-Vergleichstabelle statt nur
  erzwungenem Upgrade-Hinweis. Jeder Tarif zeigt Limit, Preis und einen
  Aktions-Button (Buchen/Kuendigen/Anfragen); aktueller Tarif markiert,
  zu kleine Tarife fuer die aktuelle Teilnehmerzahl deaktiviert.
- abo-upgrade.php: unterscheidet jetzt Upgrade, Downgrade zwischen bezahlten
  Stufen (Preis wird in-place gewechselt statt neuer Checkout-Session,
  Stripe prorated automatisch) und Wechsel auf 'free' (echte Kuendigung der
  bestehenden Subscription), statt nur eine Checkout-Session zu erzeugen.
- app/stripe.php: neue Helper stripe_get_subscription(),
  stripe_update_subscription_price(), stripe_cancel_subscription().
- app/billing.php: billing_plan_selectable_for() prueft serverseitig, ob
  ein Zieltarif die aktuelle Teilnehmerzahl noch abdeckt (Downgrade-Schutz).
- docs/billing.md: Phase 4 dokumentiert.

Getestet: php -l fuer alle geaenderten Dateien und das gesamte Repo (keine
Syntaxfehler), reine Funktionslogik-Tests ohne DB (billing_plans(),
billing_required_plan_code(), stripe_flatten_params()) gruen. Kein Live-Test
gegen echte Stripe-Testobjekte moeglich (keine PHP/DB-Laufzeitumgebung
verfuegbar) - vor Go-Live im Stripe-Testmodus nachholen.
2026-07-20 20:19:05 +00:00

17 KiB
Raw Permalink Blame History

Preis- und Abrechnungslogik

Stand: 2026-07-16

Geplante Architektur (mit dem Kunden abgestimmt): Stripe Billing für den Zahlungseinzug, bestehendes Dolibarr für Rechnungsstellung/Buchhaltung. Kein eigenes Rechnungssystem, kein zusätzliches ERP nur für Kaffeeliste siehe Begründung unten.

Warum diese Aufteilung

Drei getrennte Probleme:

  1. Rechnung erzeugen löst Dolibarr (bereits im Einsatz für ein anderes Business des Kunden), fortlaufend nummeriert, GoBD-konform.
  2. Geld tatsächlich einziehen der eigentlich schwierige Teil (wiederkehrende Belastung, Fehlschlag-Wiederholung, Zahlungsmittel- Verwaltung). Weder ein selbstgebautes System noch Dolibarr allein lösen das; ein Zahlungsanbieter mit Abo-Logik schon.
  3. Tarif-/Nutzungsstand verwalten das übernimmt Kaffeeliste selbst, da die Teilnehmerzahl je Mandant ohnehin schon vorhanden ist.

Empfehlung: Stripe Billing statt Mollie, weil eine echte Abo-Logik mit automatischem Stufenwechsel gebraucht wird (Stripes Billing-Produkt ist dafür ausgereifter als Mollies Subscriptions-API); Mollie ist bei SEPA-Lastschrift günstiger, aber weniger auf SaaS-Abos zugeschnitten.

Phase 1: Datenmodell und Tariflogik (umgesetzt, keine externen Zugänge nötig)

Umgesetzte Dateien:

database/migrations/0014_saas_tenant_billing.sql
app/billing.php
app/saas-auth.php (Init bei Registrierung)
mandant-einstellungen.php (Anzeige "Abo & Tarif")
app/platform-admin.php, backoffice.php (Tarif-Spalte im Back-Office)
  • Neue Tabelle tenant_billing: plan_code, subscription_status, stripe_customer_id, stripe_subscription_id, current_period_end, dolibarr_thirdparty_id (letztere beide vorbereitet für Phase 2/3, noch ungenutzt).
  • billing_plans() ist die einzige Quelle für die Tarifstufen (free/basic/plus/pro/enterprise), synchron mit den Preisen auf preise.php.
  • billing_required_plan_code() errechnet anhand der aktiven Teilnehmerzahl die günstigste ausreichende Stufe.
  • billing_check_tenant() vergleicht gebuchten mit benötigtem Tarif; rein informativ kein Enforcement, kein Sperren bei Überschreitung. Solange Stripe nicht angebunden ist, wird bei Bedarf manuell umgestellt (Hinweistext verweist auf Kontakt per E-Mail).
  • Neue Mandanten starten automatisch mit plan_code = 'free'.
  • Owner/Admin sehen ihren aktuellen Tarif und die aktive Teilnehmerzahl unter „Abo & Tarif" auf mandant-einstellungen.php; bei Bedarf einer höheren Stufe erscheint ein Hinweis.
  • Das Back-Office (backoffice.php) zeigt zusätzlich zur Mandantenliste den gebuchten Tarif und, falls abweichend, den tatsächlich benötigten Tarif der Betreiber sieht auf einen Blick, wer manuell hochgestuft werden müsste.

Live getestet: Tarifgrenzen-Berechnung (10/25/50/150) mit einem Mandanten knapp unter und einem mit 12 Teilnehmern (über dem Freikontingent, korrekt als „basic" erkannt) geprüft; UI-Anzeige in Mandant-Einstellungen und Back-Office live verifiziert. Alle bestehenden M8-Isolationstests und der Rollen-Matrix-Test bleiben unverändert grün.

Phase 2: Stripe-Anbindung (umgesetzt)

Umgesetzte Dateien:

app/stripe.php
app/billing.php (Stripe-Preis-Auflösung ergänzt)
abo-upgrade.php
abo-portal.php
stripe-webhook.php
mandant-einstellungen.php (Upgrade-/Portal-Buttons)
  • app/stripe.php: minimaler REST-Client für die Stripe-API auf Basis von PHP-Streams (file_get_contents + stream_context_create), kein vendortes SDK und kein composer.json nötig diese PHP-Installation hat ohnehin keine curl-Extension, Streams sind portabler.
  • Für jeden bezahlten Tarif (basic/plus/pro) wurde per API ein Stripe-Produkt mit monatlichem Preis angelegt, referenziert über einen stabilen lookup_key (kaffeeliste_basic/_plus/_pro) statt einer hartcodierten Price-ID stripe_find_or_create_price() ist idempotent, ein erneuter Aufruf legt nichts doppelt an.
  • abo-upgrade.php: erstellt eine Stripe-Checkout-Session (Modus subscription) für den vom Kunden gewählten Tarif und leitet dorthin weiter. tenant_id/plan_code werden sowohl auf der Checkout-Session als auch auf der Subscription selbst als Metadaten gesetzt, damit spätere Subscription-Events (die kein Checkout-Session-Objekt mehr enthalten) trotzdem einem Mandanten zugeordnet werden können.
  • abo-portal.php: öffnet das Stripe Customer Portal für den bestehenden Stripe-Kunden (Zahlungsmittel ändern, Abo kündigen) Self-Service ohne eigene UI dafür.
  • stripe-webhook.php: verifiziert die Stripe-Signature nach dem von Stripe dokumentierten HMAC-SHA256-Schema (inklusive Zeitstempel-Toleranz gegen Replay), verarbeitet checkout.session.completed, customer.subscription.updated/.deleted, invoice.paid/.payment_failed und hält tenant_billing aktuell. Bewusst kein app_require_csrf()/saas_require_login() (Stripe ruft unauthentifiziert von außen auf), stattdessen ausschließlich die Signaturprüfung als Echtheitsnachweis.
  • mandant-einstellungen.php: zeigt bei Bedarf einen echten „Jetzt upgraden"-Button (führt zu Stripe Checkout) sowie, sobald ein Stripe-Kunde existiert, „Zahlungsmethode verwalten / Abo kündigen" (führt zum Customer Portal).

Bewusst nicht umgesetzt: automatischer Stufenwechsel bei wachsender Teilnehmerzahl. Stattdessen gilt eine harte Obergrenze (siehe unten): wer mehr aktive Mitglieder braucht, muss selbst upgraden.

Kapazitätsgrenze je Tarif (umgesetzt)

Statt automatisch hochzustufen, wird die Teilnehmerzahl pro Mandant hart auf das Limit des aktuell gebuchten Tarifs begrenzt.

Umgesetzte Dateien:

app/billing.php (billing_has_capacity_for(), billing_capacity_error_message())
mitarbeiterverwalten.php (Pruefung vor Anlegen/Aktivieren/Bearbeiten)
scripts/check-billing-capacity.php (Regressionstest)
  • billing_has_capacity_for($pdo, $tenantId, $additional = 1): prüft, ob die aktive Teilnehmerzahl zzgl. $additional noch innerhalb des Limits des gebuchten Tarifs liegt (enterprise = unbegrenzt).
  • Geprüft an allen drei Stellen, die einen Teilnehmer aktiv anlegen oder reaktivieren können: Neuanlage mit gesetztem „Aktiv"-Haken, Bearbeiten eines bisher inaktiven Mitglieds mit gesetztem Haken, sowie der dedizierte „Aktivieren"-Button. Deaktivieren, reines Bearbeiten ohne Statuswechsel und CSV-Import (bucht nur Zahlungen auf bestehende Mitglieder, legt keine neuen an) sind nicht betroffen.
  • Bei Überschreitung erscheint eine Fehlermeldung mit Tarifname, Limit und Verweis auf Mandant-Einstellungen zum Upgraden; die Aktion wird nicht ausgeführt.
  • mitarbeiterverwalten.php zeigt zusätzlich durchgehend „Aktive Mitglieder: X von maximal Y" an, damit das Limit vor dem Anlegen sichtbar ist.
  • Live getestet (scripts/check-billing-capacity.php, 10 Assertionen): 10. aktives Mitglied bei Cap 10 wird angelegt, 11. wird abgelehnt und landet nicht in der DB, inaktives Anlegen bei vollem Cap funktioniert weiterhin, Aktivieren eines inaktiven Mitglieds bei vollem Cap wird abgelehnt, nach Deaktivieren eines anderen Mitglieds klappt es, und die Reaktivierung über das Bearbeiten-Formular wird ebenso geprüft. Alle bestehenden Tenants lagen zum Zeitpunkt der Umsetzung deutlich unter ihrem Free-Limit (max. 8 von 10 aktiven Teilnehmern), daher keine Auswirkung auf laufenden Betrieb.

Live getestet (Testmodus, kein echtes Geld)

  • Checkout-Session-Erstellung direkt über die API sowie über den vollen Seiten-Flow (Login → Mandant-Einstellungen zeigt Upgrade-Button bei 13 Teilnehmern → Klick → echter 302-Redirect zu einer checkout.stripe.com-URL).
  • Webhook-Verarbeitung durch selbst erzeugte, korrekt signierte Test-Ereignisse (da diese Dev-Umgebung keine öffentlich erreichbare URL für echte Stripe-Zustellung hat): checkout.session.completed setzt tenant_billing korrekt (Tarif, Status, Stripe-IDs) und wird im Mandanten-Audit-Log protokolliert; customer.subscription.deleted setzt den Mandanten korrekt auf free/canceled zurück.
  • Signaturprüfung: eine Anfrage mit falscher Signatur wird korrekt mit 400 abgelehnt.
  • Customer Portal: mit einem echten, per API angelegten Stripe-Test-Kunden liefert abo-portal.php einen echten 302-Redirect zu billing.stripe.com.
  • Alle bestehenden Regressionstests (Golden Master, M8-Isolation, M8-Rollenmatrix, HTTP-Smoke mit 36 Seiten) weiterhin grün.
  • Alle Testdaten (Stripe-Testobjekte kosten nichts und wurden im Stripe-Testmodus belassen; lokale DB-Testdaten wurden entfernt) aufgeräumt.

Für den Produktivbetrieb noch zu tun

  • Echten Webhook-Endpunkt im Stripe-Dashboard (oder per API) auf die produktive Domain (https://app.kaffeeliste.de/stripe-webhook.php) eintragen und das dortige Signing-Secret als STRIPE_WEBHOOK_SECRET hinterlegen das aktuelle Secret ist nur ein lokal erzeugter Platzhalter für die Simulation in dieser Dev-Umgebung.
  • Von Test- auf Live-API-Keys wechseln, sobald ein echter Stripe-Account mit Bankverbindung eingerichtet ist.

Phase 3: Dolibarr-Anbindung (umgesetzt)

Ausgangslage: Der Kunde betreibt nur eine einzige Dolibarr-Instanz, und das ist die produktive für sein anderes Business keine separate Sandbox verfügbar (Dolibarr 23.0.3, https://verwaltung.ctb-it.de). Der ursprüngliche Plan „erst gegen Sandbox testen" wurde daher ersetzt durch sicheres Testen innerhalb der einen produktiven Instanz.

Umgesetzte Dateien:

app/dolibarr.php
stripe-webhook.php (invoice.paid ruft dolibarr_sync_invoice_paid())
  • app/dolibarr.php: minimaler REST-Client nach demselben Muster wie app/stripe.php (PHP-Streams, kein SDK). dolibarr_find_or_create_thirdparty() legt bei Erstkontakt einen Dolibarr-Kunden für den Mandanten an (Kaffeeliste - <Mandantenname>, E-Mail des Owners) und cached die Dolibarr-Kunden-ID in tenant_billing.dolibarr_thirdparty_id. dolibarr_create_and_validate_invoice() legt eine Rechnung mit einer Freitext-Position an (kein eigenes Dolibarr-Produkt pro Tarif nötig), fügt die Position hinzu und validiert die Rechnung sofort (vergibt die permanente, fortlaufende Nummer). tva_tx = 0 durchgängig, da Kleinunternehmer nach § 19 UStG.
  • stripe-webhook.php: invoice.paid löst jetzt zusätzlich zum Audit-Log-Eintrag dolibarr_sync_invoice_paid() aus. Ein Fehlschlag dort (Netzwerk, Dolibarr down, ungültige Daten) wird nicht an Stripe als Fehler zurückgemeldet Stripe hat das Geld bereits erfolgreich eingezogen, das ist unabhängig vom Dolibarr-Spiegel. Der Fehler landet stattdessen als billing.dolibarr_invoice_failed im Mandanten-Audit-Log (sichtbar sowohl unter „Protokoll" in Mandant-Einstellungen als auch im Back-Office) zur manuellen Nachbearbeitung.
  • Rechnungen werden automatisch validiert (nicht als Entwurf für manuelle Prüfung liegen gelassen) bewusste Entscheidung des Kunden, um den Prozess vollautomatisch zu halten.
  • Das automatische Erfassen der Zahlung in Dolibarr (Rechnung als bezahlt markieren) ist bewusst nicht umgesetzt erfordert Kenntnis der Bankkonto-/Zahlungsart-IDs der Dolibarr-Instanz. Rechnungen erscheinen offen und werden vom Kunden manuell abgeglichen.
  • Stripe bleibt alleiniger Zahlungsweg; Dolibarr wird nur als Buchhaltungs- Spiegel befüllt, nicht selbst zum Auslösen von Zahlungen verwendet.

Live getestet

  • Verbindung/Lesezugriff: GET /status, /thirdparties, /invoices gegen die echte Instanz erfolgreich geprüft (Version, Erreichbarkeit, Rechte des API-Keys).
  • Schreibzugriff (mit expliziter Freigabe des Kunden): ein eindeutig benannter Test-Kunde („TEST Kaffeeliste Integration") sowie eine Entwurfs-Rechnung mit Position wurden über die API angelegt und die Struktur verifiziert (status: 0 = Entwurf, ref: (PROVx) = noch keine permanente Nummer, korrekter Betrag, korrekte Verknüpfung). Nicht validiert der Kunde hat die beiden Testdatensätze danach manuell in der Dolibarr-Oberfläche gelöscht (der beschränkte API-Key hat kein Lösch-Recht, DELETE liefert 403).
  • Bewusst nicht live getestet: der eigentliche validate()-Aufruf, der die permanente Rechnungsnummer vergibt das hätte einen unlöschbaren Testeintrag in der produktiven Buchhaltung hinterlassen. Auf Wunsch des Kunden ist die erste echte Stripe-Zahlung nach dem Go-Live der erste echte Test dieses Schritts. Das Risiko ist durch die fehlertolerante Webhook-Verarbeitung begrenzt (siehe oben).
  • Alle bestehenden Regressionstests (Golden Master, M8-Isolation, M8-Rollenmatrix, HTTP-Smoke mit 36 Seiten) weiterhin grün.

Für den Produktivbetrieb noch zu tun

  • Nach dem ersten echten invoice.paid-Ereignis in Produktion das Mandanten-Audit-Log prüfen (billing.dolibarr_invoice_created bzw. billing.dolibarr_invoice_failed), um den validate()-Aufruf einmal scharf zu bestätigen.
  • Zahlungserfassung in Dolibarr (Rechnung als bezahlt markieren) als möglicher Ausbau, sobald Bankkonto-/Zahlungsart-IDs bekannt sind.

Phase 4: Selbstbedienungs-Tarifverwaltung im Mandanten-Backend (umgesetzt)

Ausgangslage: Bislang sah der Mandant nur einen erzwungenen Upgrade-Hinweis, sobald sein aktueller Tarif die Teilnehmerzahl nicht mehr deckte (billingCheck['needs_upgrade']); er konnte keinen anderen Tarif frei wählen, kein Downgrade vornehmen und keine echte Bestellung auslösen, solange kein Pflicht-Upgrade anstand.

Umgesetzte Dateien:

app/stripe.php (stripe_get_subscription, stripe_update_subscription_price, stripe_cancel_subscription)
app/billing.php (billing_plan_selectable_for)
abo-upgrade.php (Fallunterscheidung Upgrade/Downgrade/Kündigung)
mandant-einstellungen.php (vollständige Tarif-Vergleichstabelle mit Bestell-Button je Tarif)
  • Tarif-Vergleichstabelle in „Abo & Tarif" zeigt jetzt alle Tarifstufen (nicht nur den benötigten) mit Limit, Preis und einem Aktions-Button je Zeile: aktueller Tarif ist markiert, Tarife die die aktuelle Teilnehmerzahl nicht abdecken sind deaktiviert (billing_plan_selectable_for()), Tarife ohne Stripe-Preis (enterprise) verlinken auf eine manuelle Anfrage per E-Mail.
  • abo-upgrade.php unterscheidet jetzt drei Fälle statt nur „Checkout-Session erzeugen":
    1. Zielwert free mit bestehender bezahlter Subscription → echtes stripe_cancel_subscription(), lokal auf free/canceled gesetzt.
    2. Zielwert ein anderer bezahlter Tarif und bereits eine aktive/trialing/past_due-Subscription vorhanden → Preis wird in-place über stripe_update_subscription_price() gewechselt (Stripe-Proration übernimmt die anteilige Verrechnung), kein neuer Checkout-Redirect nötig. Lokal sofort gespiegelt, der Webhook (customer.subscription.updated) bestätigt denselben Stand redundant.
    3. Kein aktives Abo bisher → wie vorher eine neue Stripe-Checkout-Session.
  • app/stripe.php neu: stripe_get_subscription() (liest Status, Subscription-Item-ID und aktuellen lookup_key), stripe_update_subscription_price() (Preis am bestehenden Subscription-Item austauschen, cancel_at_period_end explizit auf false ein Tarifwechsel ist ein Signal, das Abo fortzuführen), stripe_cancel_subscription() (sofortige Kündigung, nicht zum Periodenende).
  • app/billing.php neu: billing_plan_selectable_for() prüft, ob die aktive Teilnehmerzahl das Limit eines Zieltarifs einhält Basis für das Deaktivieren nicht passender Tarife in der UI und für die Server-seitige Validierung in abo-upgrade.php.

Bewusste Entscheidungen

  • Downgrade auf einen bezahlten, aber zu kleinen Tarif wird serverseitig abgelehnt (billing_plan_selectable_for()), nicht nur clientseitig ausgegraut verhindert, dass ein Mandant sich selbst unter sein eigenes Teilnehmerlimit bucht.
  • enterprise bleibt bewusst kein Selbstbedienungs-Ziel (kein Stripe-Preis vorhanden, Preis „auf Anfrage"); Auswahl verlinkt auf manuellen Kontakt statt eine falsche Buchung zu versuchen.
  • Bestätigungsdialog (JS confirm()) vor jedem Tarifwechsel, da ein Wechsel bei Stripe sofort wirksam wird und anteilig verrechnet wird.

Noch offen

  • Kein automatisierter Live-Test gegen echte Stripe-Testobjekte für den In-Place-Preiswechsel (stripe_update_subscription_price) die vorhandene Dev-Umgebung hat keinen PHP-Interpreter/DB-Zugriff für einen Live-Check; nur Syntax- und reine Funktionslogik-Tests ohne DB/Stripe- Zugriff wurden hier durchgeführt. Vor Go-Live einmal im Stripe-Testmodus gegen einen echten Test-Mandanten durchspielen (Upgrade, Downgrade zwischen zwei bezahlten Stufen, Downgrade auf free).