Noch keine Umsetzung - nur Datenmodell, Ablaeufe und Reihenfolge zum Abschaetzen. Zwei unabhaengig lieferbare Stufen: erst Magic-Link (klein und stellt danach den Notzugang bereit), dann OIDC gegen Entra ID. Festgehaltene Entscheidungen: OIDC statt SAML, ADFS indirekt ueber Entra, kein automatisches Anlegen von Konten beim SSO-Login, SSO-Pflicht pro Mandant mit Magic-Link als Notzugang fuer owner/admin. Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
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# M9 Anmeldung: Magic-Link und SSO über Entra ID
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Stand: 2026-07-22 — **Planung, noch nicht umgesetzt.**
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Ziel: Mitglieder sollen sich ohne eigenes Passwort anmelden können, und ein
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Mandanten-Administrator soll das selbst einrichten können. Zwei Stufen, die
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unabhängig voneinander lieferbar sind:
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1. **Magic-Link** — Anmeldung per Einmal-Link in der E-Mail.
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2. **SSO über Entra ID** (OpenID Connect) — Anmeldung über das Konto des
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Kunden; dient gleichzeitig der Anbindung eines dahinterliegenden ADFS.
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Die Reihenfolge ist bewusst so gewählt: Der Magic-Link ist klein, sofort
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nützlich und stellt danach den **Notzugang** bereit, den die SSO-Pflicht
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braucht.
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## Entscheidungen (getroffen)
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| Frage | Entscheidung |
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| Protokoll | OpenID Connect gegen Entra ID; **kein** SAML |
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| ADFS | indirekt über Entra ID, nicht direkt angebunden |
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| Konten anlegen | **kein** automatisches Anlegen beim SSO-Login |
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| SSO-Pflicht | pro Mandant einschaltbar, Passwort dann deaktiviert |
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| Notzugang | Magic-Link, beschränkt auf `owner`/`admin` |
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| Entra-Modell | Kunde registriert **eigene** App in seinem Verzeichnis |
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### Warum kein automatisches Anlegen
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Beim SSO-Login wird ausschließlich ein **bestehendes** Mitglied dieses
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Mandanten angemeldet. Gibt es keines, erscheint ein Hinweis. Das passt zum
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vorhandenen Ablauf (Mitglied anlegen → „Zugang gewähren" über
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`saas_grant_participant_access()`) und macht eine DNS-Domain-Verifikation für
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die Sicherheit entbehrlich: Ohne Anlegen und ohne Verschmelzen fremder Konten
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kann ein Mandant über sein IdP keine Identitäten beanspruchen, die ihm nicht
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gehören.
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`tenant_domains` bleibt damit vorerst ungenutzt. Eine Verifikation wäre später
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nur Komfort (Mandant automatisch an der E-Mail-Domain erkennen).
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## Was schon vorhanden ist
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Beide Stufen setzen fast vollständig auf Bestehendem auf:
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```text
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app/saas-auth.php saas_create_auth_token(), saas_fetch_valid_auth_token(),
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saas_session_login(), saas_grant_participant_access()
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app/saas-mail.php saas_send_mail(), saas_log_outbound_email(), saas_app_url()
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app/rate-limit.php app_rate_limit_check()
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app/audit.php app_audit_log()
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user_auth_tokens user_id, tenant_id (nullable), token_type, token_hash,
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expires_at, consumed_at
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users password_hash ist NULL-fähig -> Konten ohne Passwort
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sind bereits darstellbar
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```
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`saas_create_auth_token()`/`saas_fetch_valid_auth_token()` sind über
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`token_type` generisch. Der Magic-Link ist damit ein **neuer Token-Typ**, keine
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neue Infrastruktur. `passwort-vergessen.php` dient als Vorlage für den Ablauf
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inklusive Rate-Limits.
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## Stufe 1: Magic-Link
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### Datenmodell
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Keine neue Tabelle. Ergänzungen an `tenant_settings`:
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```sql
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login_password_enabled TINYINT(1) NOT NULL DEFAULT 1
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login_magic_link_enabled TINYINT(1) NOT NULL DEFAULT 0
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magic_link_ttl_minutes INT NOT NULL DEFAULT 15
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```
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Neuer Wert für `user_auth_tokens.token_type`: `magic_link`. Anders als beim
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Passwort-Reset wird `tenant_id` **gesetzt** — der Link meldet für genau einen
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Mandanten an.
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### Ablauf
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1. Auf `login.php` neben dem Passwortfeld: „Link per E-Mail anfordern"
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(nur sichtbar, wenn für den Mandanten aktiviert).
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2. Eingabe E-Mail + Kundenkürzel. Rate-Limit analog `passwort-vergessen.php`
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(pro E-Mail und pro IP).
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3. Nutzer mit aktiver Mitgliedschaft in diesem Mandanten suchen. Antwort ist
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**immer gleich**, unabhängig davon, ob es ihn gibt.
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4. Token erzeugen (TTL aus den Einstellungen), Link per Mail, Versand über
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`saas_log_outbound_email()` protokollieren.
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5. Neue Seite `magic-login.php`: Token prüfen, als verbraucht markieren,
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`saas_session_login()` mit **festem** Mandanten aufrufen, `app_audit_log()`.
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### Zu beachten
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- Token ist **einmal** gültig (`consumed_at`) und kurzlebig (15 Minuten).
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- Bestehende, noch offene Magic-Link-Token des Nutzers beim Neuanfordern
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entwerten — sonst sammeln sich mehrere gültige Links an.
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- Der Link darf **nicht** über den `pending`-Weg der Mandantenauswahl laufen,
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sondern direkt in den Mandanten, für den er ausgestellt wurde.
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- Link nur per `POST`-Bestätigung einlösen oder mit `Referrer-Policy` schützen,
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damit er nicht über Referer/Prefetch abfließt.
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### Aufwand
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Klein — eine Migration, zwei Seiten, eine Mailvorlage, Erweiterung von
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`login.php` und den Mandant-Einstellungen.
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## Stufe 2: SSO über Entra ID (OIDC)
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### Datenmodell
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Neue Tabelle `tenant_sso_providers` (eine Konfiguration je Mandant):
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```text
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id INT PK
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tenant_id INT NOT NULL UNIQUE -> tenants(id) ON DELETE CASCADE
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provider VARCHAR(30) 'entra'
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directory_id VARCHAR(100) Entra-Verzeichnis (tid), hart geprüft
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client_id VARCHAR(200)
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client_secret_enc VARBINARY mit libsodium verschlüsselt
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discovery_url VARCHAR(500)
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enabled TINYINT(1)
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enforce_sso TINYINT(1) Passwort/Magic-Link für Mitglieder aus
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created_at/updated_at DATETIME
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```
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Ergänzung an `users` für die stabile Zuordnung:
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```sql
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sso_subject VARCHAR(200) NULL -- Entra: tid|oid
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UNIQUE KEY uq_users_sso_subject (sso_subject)
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```
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Die E-Mail dient nur der **ersten** Zuordnung zum vorhandenen Mitglied; danach
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wird über `sso_subject` erkannt. `email`/`preferred_username` sind in Entra
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veränderbar und taugen nicht als Schlüssel.
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### Ablauf (Authorization Code + PKCE)
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1. `sso-start.php?tenant=<slug>`: Konfiguration laden, `state`, `nonce` und
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`code_verifier` in der Session ablegen, zu Entra weiterleiten.
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2. `sso-callback.php`: `state` prüfen, Code gegen Token tauschen
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(`https`-Stream-Wrapper, kein curl nötig).
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3. **ID-Token prüfen**: Signatur über JWKS (RS256, `openssl`), dazu `iss`,
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`aud`, `exp`/`iat`, `nonce` — und `tid` **hart gegen `directory_id`**.
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4. Nutzer über `sso_subject` suchen, sonst einmalig über die E-Mail einem
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vorhandenen Mitglied **dieses** Mandanten zuordnen und `sso_subject`
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festschreiben.
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5. Kein Treffer → Hinweisseite: „Für diese E-Mail-Adresse ist in diesem
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Mandanten kein Zugang hinterlegt." Kein Konto anlegen.
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6. Treffer → `saas_session_login()` mit dem Mandanten aus Schritt 1.
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### Sicherheitsregeln
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- **`tid` immer prüfen.** Ohne diese Prüfung könnte sich jeder Entra-Mandant
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der Welt anmelden — der klassische Fehler bei mandantenfähigen Entra-Apps.
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- **Nie über die Mandantenauswahl.** Der SSO-Rückkanal ruft
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`saas_session_login()` direkt mit festem Mandanten auf. Heute ist dieser Weg
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ohnehin zu (`mandant-auswahl.php` verlangt den `pending`-Zustand); er darf
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nicht nachträglich geöffnet werden.
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- **Client-Secret verschlüsselt** ablegen (libsodium, Schlüssel aus der Env,
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z. B. `APP_SECRET_KEY`), niemals im Klartext und nie im Formular
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zurückspielen — nur „gesetzt/nicht gesetzt" anzeigen.
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- **Ablauf des Secrets** ist die wahrscheinlichste Störung (Entra-Standard:
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6–24 Monate). Ablaufdatum mitpflegen und rechtzeitig warnen.
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### SSO-Pflicht und Notzugang
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Ist `enforce_sso` gesetzt:
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| Rolle | Passwort | Magic-Link | Entra |
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|---|---|---|---|
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| `member`, `viewer`, `treasurer` | aus | aus | ja |
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| `owner`, `admin` | aus | **ja (Notzugang)** | ja |
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Jede Nutzung des Notzugangs wird im Audit-Log vermerkt; zusätzlich eine
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Info-Mail an die übrigen Inhaber, damit eine stille Umgehung auffällt. Grund:
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Ein abgelaufenes Client-Secret sperrt sonst genau die Personen aus, die es
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reparieren müssten — der Mailversand ist davon nicht betroffen.
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`enforce_sso` darf sich erst einschalten lassen, **nachdem** mindestens eine
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erfolgreiche Testanmeldung über Entra stattgefunden hat. Sonst sperrt eine
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fehlerhafte Konfiguration den Mandanten sofort aus.
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### Einrichtung durch den Mandanten-Administrator
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Neuer Abschnitt in `mandant-einstellungen.php`:
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1. Anzeige der Redirect-URI zum Kopieren (`https://…/sso-callback.php`).
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2. Eingabe von Verzeichnis-ID, Client-ID, Client-Secret.
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3. Schaltfläche „Verbindung testen" — führt einen vollständigen Anmeldelauf
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aus und zeigt die zurückgelieferten Claims an.
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4. Erst nach erfolgreichem Test: „SSO verpflichtend" aktivierbar.
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Als Anleitung für die Entra-Seite: App-Registrierung anlegen, Redirect-URI vom
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Typ *Web* eintragen, Client-Secret erzeugen, Berechtigungen `openid`,
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`profile`, `email`.
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### Aufwand
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Deutlich größer als Stufe 1 — der Flow selbst ist überschaubar, aber
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JWKS-Abruf mit Cache, Token-Prüfung, verschlüsselte Secrets, Testfunktion und
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die Admin-Oberfläche summieren sich.
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## Reihenfolge
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1. Migration Login-Einstellungen + Magic-Link (Stufe 1) — danach ist der
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Notzugang vorhanden.
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2. `tenant_sso_providers` + Secret-Verschlüsselung.
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3. OIDC-Flow ohne Oberfläche, per Konfiguration in der Env testbar.
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4. Admin-Oberfläche inklusive Testanmeldung.
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5. `enforce_sso` scharfschalten, Notzugangs-Regeln und Protokollierung.
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## Offene Punkte
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- **Composer**: Für OIDC nicht zwingend nötig (`openssl` + `json` +
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`https`-Wrapper genügen). Falls doch eine JWT-Bibliothek gewünscht ist,
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müsste Composer auf dem Netcup-Webspace eingerichtet werden. Welche
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PHP-Erweiterungen dort verfügbar sind, ist noch zu prüfen (`php -m`).
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- **Mehrere IdPs je Mandant** ist bewusst nicht vorgesehen (eine
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Konfiguration je Mandant). Bei Bedarf später `UNIQUE` auf `tenant_id` lösen.
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- **SCIM/automatische Bereitstellung** aus Entra ist bewusst nicht Teil des
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Plans — durch die Entscheidung gegen automatisches Anlegen bleibt die
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Mitgliederpflege in der Kaffeeliste.
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